Newsletter No. 24
Liebe Freundinnen und Freunde des Kulturforums,

in dieser aktualisierten Ausgabe stimmen alle Links!  

 
Wir freuen uns, auf viele Veranstaltungen der regionalen Kulturforen hinweisen zu können. Schon am 13. April sind die Saar-SPD-Vorsitzende Anke Rehlinger, der Herausgeber Adrian Jesinghaus und Kulturforum-Vorsitzender Dr. Burkhard Jellonnek bei der Online-Pressekonferenz zum Nazi-Enthüllungsroman „Die braune Pest“ zu erleben. Das Kulturforum der Stadt Berlin e.V. diskutuiert am Donnerstag digital über seinen Entwurf für ein 10-Punkte-Programm für die Kultur, und Carsten Brosda spricht sich dafür aus, Kultur als Staatsziel im Grundgesetz zu verankern.
Und in unserer Veranstaltungsreihe „Jour Fixe – Kultur schafft Demokratie“ freuen wir uns auf den 29. April, wenn der Schauspieler Ulrich Matthes über das Thema Neugier in Kunst, Kultur und Politik diskutiert.


Viel Freude beim Lesen!
 
Einladung zur Online-Pressekonferenz zum Nazi-Enthüllungsroman "Die braune Pest" am  13. April, 17 Uhr 
 
Der verschollen geglaubte Nazi-Enthüllungsroman von Autor Frank Arnau (im Newsletter No 22 haben wir über den Inhalt berichtet) wurde 1934 in der SPD-Zeitung Volksstimme/Saarbrücken publiziert und erscheint nun erstmals als Buch mit einem Vorwort der Saar-SPD-Vorsitzenden Anke Rehlinger.

An der Pressekonferenz nehmen teil:
• Saar-SPD-Vorsitzende Anke Rehlinger,
• Herausgeber Adrian Jesinghaus,
• Kulturforum-Vorsitzender Dr. Burkhard Jellonnek.

Link zur Pressekonferenz

Anke Rehlinger in ihrem Vorwort zur jetzigen Erstausgabe des Gesamtwerkes: „Hass, Unterdrückung, Verfolgung, Mord: Die bitteren Erfahrungen der nationalsozialistischen Herrschaft haben nicht dazu geführt, dass die Menschheit davor bis heute gefeit wäre.“ 
Dr. Burkhard Jellonnek: „Das Zeitdokument hat nichts von seiner Strahlkraft verloren. Es mahnt uns eindringlich vor einer Wiederkehr rechtsextremer Umtriebe.“
Bibliographischer Hinweis:  Frank Arnau: Die braune Pest. Relevanz damals und heute. Bearbeitet und herausgegeben von Adrian Jesinghaus und Hans-Christian Napp. Klingen-Verlag Solingen 2021, 361 Seiten, 19.80 Euro, ISBN 978-3-96754-004-8 

RABATT für die Kulturforen
Die Bestellung des Buches „Die braune Pest“ ISBN: 978-3-96754-004-8 wird über das SPD-Kulturforum mit einen Rabatt von 20% einschließlich kostenlosen Versand angeboten.
Dies setzt die Bestellung über den Online-Shop des Klingen-Verlages www.klingen-verlag.de und die Eingabe des gültigen Gutschein-Codes an entsprechender Stelle während des Zahlungsprozesses voraus. 
 
Der Gutschein-Code für die SPD lautet:  2DUQRUGG und ist zunächst bis zum 30.6.2021 befristet.
 
Einladung des Kulturforums der Stadt Berlin e.V.:
10 Punkte für die Kultur
Online-Gespräch am Donnerstag, 15. April, 19 Uhr 

 
Positionen zur Kulturpolitik in der Coronakrise und danach

Corona lässt uns nicht los, auch wenn es gelingt, in absehbarer Zeit die Pandemie zu überwinden. Es geht daher um grundsätzliche Fragen, wie Kunst und Kultur mit und nach der Krise überleben können, wie Künstlerinnen und Künstler weiter ihren Beruf ausüben können, wie Projekte, Organisationen und Institutionen einen Wiederanfang organisieren.
Was ist zu tun? Hierzu hat das Kulturforum Stadt Berlin der Sozialdemokratie einen Entwurf für ein 10-Punkte-Programm (Link in der Einladung) verfasst, den wir noch weiter entwickeln wollen. Hierüber sprechen wir mit:
Heidi SIll, bbk Berlin, Georg Scharegg, Theaterdiscounter, Petra Merkel, Chorverband Berlin, Olaf Kretschmar, Bundesverband Popularmusik (angefragt).

 
 
 
 - Carsten Brosda in der Presse - 
 
"Bestmögliche Bedingungen für Kunst und Kulturproduktion"

Vor der Bundestagswahl will die SPD Kultur als Staatsziel im Grundgesetz verankern, um Etatkürzungen in der Pandemie zu erschweren, so Carsten Brosda im Deutschlandfunk. Es sei ein Argument für die, die sagten: „Gefährdet nicht die Infrastruktur, nur weil wir in eine staatliche Finanzierungs-Schwierigkeit kommen.“

Hier kommen Sie zum Gespräch im Deutschlandfunk
 
 
Zum 100. Gebrutstag von Wolfgang Borchert 
Der deutsche Schriftsteller Wolfgang Borchert (20.5.1921 – 21.11.1947) wurde nur 26 Jahre alt. Sein kurzes Leben war gekennzeichnet von Krieg und Krankheit. Schwere Erlebnisse in den Kriegsjahren bewirkten, dass Krieg zum Hauptthema seines literarischen Schaffens wurde. Seine Nachkriegs-Werke gelten als die bekanntesten der so genannten »Trümmerliteratur«. Den größten Erfolg mit dem Drama »Draußen vor der Tür« erlebte er nicht mehr. Er starb einen Tag vor der Premiere.
Hier geht es zum Gespräch im NDR - Kulturjournal
 
Die Hansestadt feiert den Schriftsteller mit einem Literaturfest, das noch bis zum 12. Juni Veranstaltungen bietet.
Hier geht es zum Programm "Hamburg liest Borchert" 2021
 
"Jour Fixe - Kultur schafft Demokratie!" findet am 29. April 2021 um 18 Uhr mit dem Schauspieler Ulrich Matthes statt 
Zu Gast ist der Schauspieler Ulrich Matthes. Seit der Saison 2004/05 ist er festes Ensemblemitglied am Deutschen Theater in Berlin, nach Engagements an den Münchner Kammerspielen, der Berliner Schaubühne und am Burgtheater Wien. Darüber hinaus ist er einem breiten Publikum aus renommierten Filmproduktionen bekannt, insbesondere als Joseph Goebbels in „Der Untergang“. Seit 2019 ist Ullrich Matthes Präsident der Deutschen Filmakademie. Wir wollen mit ihm über das Thema Neugier in Kunst, Kultur und Politik reden.


Am 23. März war der Soziologe und Politikwissenschafter Hartmut Rosa war zu Gast in unserer Reihe „Jour Fixe - Kultur schafft Demokratie!“ von Grundwertekommission der SPD und Kulturforum der Sozialdemokratie. Er lehrt an der Friedrich-Schiller-Universität in Jena allgemeine und theoretische Soziologie.

 Wer die Debatte verpasst hat, kann sie hier sehen:
 
Weitere Veranstaltungen:
Impulse und Ideen für die City - Vorschläge zur Belebung der Innenstadt

 
Das Kulturforum Hamburg wird am 13. April eine Podiumsdiskussion im Hamburger Ernst Deutsch Theater veranstalten, die aufgezeichnet und am 21.4. um 19 Uhr digital verbreitet wird.

Es diskutieren: Franz Josef Höing (Oberbaudirektor), Melanie-Gitte Lansmann (Citymanagerin Harburg), Pastor Frank Engelbrecht (Initiative "Altstadt für alle") und Iris Neitmann (Architektin). Moderation: Daniel Kaiser (Kulturredakteur NDR). Die Einwahldaten werden noch bekannt gegeben (auch unter "Aktuelles" auf der Seite des Kulturforums). 
 
 
Erinnerungskultur in der Friedrich-Ebert-Stiftung
am 26. April, 18 Uhr
Bildungsarbeit in NS-Gedenkstätten und Dokumentationszentren  
In dem Kulturpolitischen Fachforum „Kultur(Politik) als Aufruf!“ der Friedrich-Ebert-Stiftung fragen wir nach der Bedeutung von Kunst & Kultur in unserer Gesellschaft und welche Rolle sie bei der Erkundung von Zukunft spielen. 

In dieser Veranstaltung, zu der wir Sie sehr herzlich einladen, setzen wir uns mit dem Bildungsprogramm „Jugend erinnert“ in NS-Gedenkstätten und Dokumentationszentren und seiner Rolle bei der Gestaltung und Vergegenwärtigung gesellschaftlich demokratischer Prozesse auseinander.
 
Mit welchen außerschulischen Bildungsformaten erreichen wir heute die Jugendlichen? Wie können wir das Grauen der Geschichte und bestimmter Orte vermitteln und dabei Bezüge zur Gegenwart finden? Wie kann das eigene Urteilsvermögen über die Geschichte der NS-Zeit unserer Vergangenheit und auch zu den Fragen unseres gegenwärtigen Miteinanders herausgebildet werden?

Diese Fragen wollen wir diskutieren mit:
Saba-Nur Cheema, Pädagogische Leiterin der Bildungsstätte Anne Frank, Frankfurt am Main
Dr. Axel Decroll, Direktor Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten, Oranienburg
Dr. Wiebke Esdar, MdB, Mitglied im Geschichtsforum der SPD
Andreas Görgen, Auswärtiges Amt, Programm „Jugend erinnert“ (angefragt)
Dr. Barbara Neumeier, Musikerin und Musikpädagogin, Hochschule für Musik Saar
und hoffentlich auch mit Ihnen!

Diese Veranstaltung wird über Zoom stattfinden.

Hier ist der Link zur Anmeldung
Wir versenden kurz vor der Veranstaltung eine Anmeldebestätigung mit der ID.

 


Birgit Güll, Katharina Gerlach und Dr. Klaus-Jürgen Scherer

Geschäftsführung – Kulturforum der Sozialdemokratie
kultur@kulturforum-spd.de
Telefon: 030/7407 316-73
Mobil: 0151/ 576 56 109
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