Newsletter No. 25
Liebe Freundinnen und Freunde des Kulturforums,
 
wir freuen uns über das Interesse an der Kultur und haben etwas zu bieten: natürlich die kulturpolitischen Leitlinien der SPD, außerdem den geschärften Entwurf für ein 10-Punkte-Programm vom Kulturforum der Stadt Berlin e.V., und Carsten Brosda spricht über die Schauspieler:innen-Aktion:  "Zyniymus ist nicht die richtige Haltung".
Wir stellen ein aktuelles Buch vor - "Monschau" von Steffen Kopetzky, und verraten schon, dass das Kulturforum gemeinsam mit dem vorwärts eine kleine digitale Veranstaltungsreihe zur Leipziger Buchmesse plant - natürlich digital. Mehr dazu im nächsten Newsletter.

Viel Freude beim Lesen!
 
Die SPD ist auch kulturpolitisch gut aufgestellt
Wir möchten noch einmal auf unsere kulturpolitische Programmatik zur Bundestagswahl 2021 hinweisen - sie bietet eine gute  Grundlage für digitale und hoffentlich auch bald wieder präsente Veranstaltungen der Kulturforen:
KULTUR STÄRKEN! BESCHLUSS DES SPD-PARTEIVORSTANDE Der Beschluss aus dem März 2021 beinhaltet die kulturpolitischen Leitlinien der SPD in größerer Detailtiefe. Er entstand in enger Zusammenarbeit mit dem Kulturforum der Sozialdemokratie und seinem kulturpolitischen Netzwerk.
 
KULTURFORUM
STADT BERLIN DER SOZIALDEMOKRATIE e. V.

Konsequenzen aus Corona: 10 Punkte für die Kultur
Das Berliner Kulturforum hat auf der Grundlage seines Papiers zu den Konsequenzen aus der Corona-Pandemie in einer Diskussion mit vielen Beteiligten aus unterschiedlichen Kulturbereichen geführt. In diesem Prozess sind eine Reihe von interessanten Beiträgen entstanden, u.a. in der digitalen Diskussionsveranstaltung am 15. April.
 
Die Diskussion des Papiers hat gezeigt, dass es jenseits der besonders drängenden Fragen nach einer schnellen Wiederaufnahme des Kulturbetriebs erhebliche Sorgen um das zukünftige Überleben von Kunst und Kultur sowohl bei Künstlerinnen und Künstlern als auch in den Institutionen und Projekten gibt.
 
Nun liegt das veränderte und ergänzte Papier vor. Dabei wurden eine Reihe von zusätzlichen Anregungen aufgenommen, unter anderem zu Fragen der Kultur in der Stadtentwicklung, die durch die Pandemie an zusätzlicher Brisanz gewinnen. Diese Vorschläge schließen die Diskussion nicht ab. Wir ermuntern alle Mitglieder und Freund:innen des Kulturforums, das Papier und die Inhalte weiterzutragen und damit einen Beitrag zur Stärkung von Kunst und Kultur in der Gesellschaft zu leisten, so der Vorsitzende Joachim Günther
 
 
 Carsten Brosda, Vorsitzender des Kulturforums der Sozialdemokratie
schrieb im Hamburger Abendblatt zur Schauspieler:innen-Aktion zu den Corona-Maßnahmen:

"Zynismus ist nicht die richtige Haltung" 
 
"Jour Fixe - Kultur schafft Demokratie!" 
Eine gemeinsame Veranstaltung der Grundwertekommission der SPD und des Kulturforums der Sozialdemokratie
 
Am 29. April 2021 fand unser Jour Fixe mit Ulrich Matthes statt, Schauspiler und Präsident der Deutschen Filmakademie. Carsten Brosda und Jörg Bong sprachen mit ihm. 
Falls Sie den Abend verpasst haben, können Sie die informativen und unterhaltsamen anderthalb Stunden
hier auf YouTube ansehen
Beim nächsten Jour Fixe am 22. Juni ist die Politik- und Sozialwissenschaftlerin Naika Foroutan zu Gast - wir freuen uns darauf!
 
Lesetipp des Kulturforums
Steffen Kopetzky I Monschau I Roman I Rowohlt Berlin
Steffen Kopetzky, geboren 1971, hat sich verschiedentlich im Kulturforum der Sozialdemokratie engagiert, er gründete 2007 den Neuen Pfaffenhofener Kunstverein und war dort als Sozialdemokrat von 2008 bis 2020 in der dortigen Kommunalpolitik nicht nur kulturpolitisch engagiert.
Er ist Autor von Romanen, Erzählungen, Hörspielen und Theaterstücken. Sein Roman «Risiko» (2015) stand monatelang auf der «Spiegel»-Bestsellerliste und war für den Deutschen Buchpreis nominiert, der «Spiegel»-Bestseller «Propaganda» (2019) für den Bayerischen Buchpreis. Von 2002 bis 2008 war Kopetzky künstlerischer Leiter der Theater-Biennale Bonn. 2007. Er lebt mit seiner Familie in seiner Heimatstadt Pfaffenhofen an der Ilm.
 Monschau 
Sein neuer Roman Monschau, bereits seit Wochen ein Spiegel-Bestseller - ist ein Buch zu Pandemie und Seuche – allerdings geht es historisch im Jahr 1962 um die Pocken. Steffen Kopetzky erzählt von einer Liebe im Ausnahmezustand und verwandelt ein Kapitel deutscher Geschichte in packende Literatur.
 
Als das nukleare Wettrüsten seinen Höhepunkt erreicht, als in Algier und Paris Bomben explodieren, bricht im Wirtschaftswunder-Deutschland der junge Mediziner Nikolaos Spyridakis in die Eifel auf. Im Kreis Monschau sind die Pocken ausgebrochen, hochansteckend und lebensgefährlich. Mitten im Karneval droht nun Stillstand, Quarantäne. Der Rither-Chef will die Spezialöfen-Fabrik um jeden Preis offenhalten, keine zwanzig Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs ist man weltweit gut im Geschäft. Ganz andere Pläne hegt Vera Rither: Die Alleinerbin studiert in Paris, bewundert de Beauvoir und kehrt mit Jazzplatten und einer Schreibmaschine zurück nach Monschau. Dort begegnet sie Nikolaos, der als Betriebsarzt durch die tief verschneite Eifel zur Patientenvisite gefahren wird, vor Ansteckung geschützt durch einen Stahlarbeiteranzug. So unterschiedlich die beiden auch sind - der kretische Arzt, der als Kind die Gräuel der deutschen Besatzung miterlebt hat, und die schwerreiche Vollwaise -, furchtlos ergreifen sie die Chance, die die Epidemie ihnen bietet. Inmitten der tödlichen Bedrohung scheint ihr Leben voller Möglichkeiten. Doch die Krankheitsfälle häufen sich, und das Virus nimmt sich, was es kriegen kann.
 
Hier ist der Link zum Rowohlt Verlag und zum Buch
 

 
 


Birgit Güll, Katharina Gerlach und Dr. Klaus-Jürgen Scherer

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