Newsletter No. 29
Liebe Freundinnen und Freunde des Kulturforum,

im Sommer gibt es relativ wenige Veranstatungen, dafür hoffentlich viel Urlaub. Trotzdem haben wir einen interessanten Newsletter erstellt, denn wir wollen nicht nur hinweisen, sondern auch kurz berichten - in unserer Rubrik "Rückschau". Und wir wollen regelmäßig aus dem Netzwerk informieren - zum ersten Mal findet sich diese Rubrik im Newsletter - runterscollen lohnt sich!

Wir haben noch genug Exemplare der Broschüre "KULTUR STÄRKEN", die wir kostenfrei verschicken können. Die Broschüre sollte überall da verteilt werden, wo kulturpolitische Diskurse stattfinden. Also bei den Veranstaltungen der regionalen Kulturforen. 


Wir wünschen für alle Fälle schöne Ferien und viel Freude beim Lesen! 
 
Neue Broschüre KULTUR STÄRKEN
Wir können den vom Kulturforum erarbeiteten Beschluss des SPD-Parteivorstandes „KULTUR STÄRKEN“ jetzt auch als handliche kleine Broschüre anbieten.
Das ist ein guter Text, um darüber in den Kulturforen zu diskutieren, und um aus den regionalen Kulturforen heraus die SPD-Kulturpolitik zu erklären. 

Die Broschüre kann als pdf  von der Kulturforum - Internetseite  heruntergeladen werden.
Wir haben für die regionalen Kulturforen aber auch ein Kontingent an Broschüren drucken lassen. Kostenfreie Bestellungen bitte an Gerlach@ask-berlin.de
 
Die Aktion für mehr Demokratie  
von Klaus Staeck und Johano Strasser
ist auch in diesem Wahljahr wieder erfolgreich online.
Wir werben dafür, diese Aktion zu unterstützen.
 
Aus dem Aufruf:
Trotz alledem! Und jetzt erst recht: Wir wählen SPD. Was denn sonst?
Noch immer gilt: Die Beteiligung der SPD an einer Bundesregierung macht den Unterschied. 
Und täte es uns allen nicht gut, endlich einmal wieder zu sehen, was die SPD alles zu leisten vermag, wenn sie nach der nächsten Bundestagswahl den Bundeskanzler stellt?
Wir lassen uns nicht entmutigen.
Wir kämpfen für eine starke SPD.
Wir kämpfen für einen Bundeskanzler Olaf Scholz.


Der Link zum Wahlaufruf: 

Wahlaufruf 2021 (aktion-mehr-demokratie.de)
und zur Website:
Foto Klaus Staeck, Wikipedia
 
Kommende Veranstaltungen
 
Kulturforum der SPD Lausitz
 
Benedikt Dyrlich, Autor, Mitglied des PEN und Vorsitzender des Kulturforums Lausitz lädt ein zu einer Lesung am Freitag, 16. Juli 2021
SCHLAFENDE HUNDE - POLITISCHE LYRIK
Raum: VILLAKeller - Veranstaltungen

Beginn: 19:00 Uhr
Ende: ca. 21:00 Uhr
Preis: 6,00 €  (ermäßigt: 4,00 €)

Die Lesung findet mit 20 Plätzen vor Ort und als Streamingangebot auf Youtube statt: youtube-Link

 
 
Lesehinweis
 
Die Kulturpolitischen Mitteilungen 173 (II / 2021),
Vierteljahreszeitschrift der Kulturpolitischen Gesellschaft e.V.,
sind für kulturpolitisch Interessierte stets ein Muss.

Diesmal neben Einzelfragen aktueller Kulturpolitik mit dem Schwerpunktthema
 „Kulturförderung in der Krise“.
„Im Kontext der Corona-Pandemie wird wieder intensiv über das Thema Kulturförderung diskutiert. Nur durch die unterschiedlichen Rettungsschirme von Bund und Ländern konnte die kulturelle Infrastruktur vorerst in weiten Teilen gerettet werden. Auch für Kulturmacher*innen der freien Szene und Soloselbständige leisten die Hilfsprogramme einen wesentlichen Beitrag zur existentiellen Absicherung. Derzeit ist aber noch nicht klar, welche Konsequenzen die Krise für die Haushaltsentwicklung und damit die Kulturfinanzierung in den kommenden Jahren haben wird. Gleichzeitig offenbart die Pandemie die strukturellen Defizite des Kulturbereichs und weist auf einen notwendigen Paradigmenwechsel in der Kulturförderung hin. Es braucht nachhaltige Bemühungen zur Stärkung der Transformationskompetenzen in Kulturorganisationen und ein damit verbundenes zukunftsweisendes Kulturverständnis. In diesem Zusammenhang stellt sich die Frage nach der Rolle des Bundes. Durch die milliardenschweren Corona-Sonderprogramme hat dieser seine Bedeutung in der Kulturförderung bereits deutlich ausgeweitet. Daran anknüpfend gibt es derzeit intensive Debatten darüber, welche Aufgaben der Bund im Kontext des Kulturföderalismus überhaupt übernehmen sollte.“

Das Heft, das für 8,50 Euro  auch bestellt werden kann ( kumi@kupoge.de ), enthält auch einen Beitrag von Carsten Brosda: „Rolle vorwärts: Wie geht es weiter mit Kunst und Kultur?“
 
Rückschau
 
Dr. Burkhard Jellonnek über „Die Kunst der Demokratie“
Beeindruckende Diskussion mit Hamburgs Kultursenator Dr. Carsten Brosda,  zugleich Präsident des Deutschen Bühnenvereins und Vorsitzender des Kulturforums der Sozialdemokratie im Bund, auf Einladung des Kulturforum der Sozialdemokratie Saarland e.V.  und der Stiftung Demokratie Saarland. Es ging buchstäblich um „Die Kunst der Demokratie“, zum einen auf der Grundlage seines bei Hoffmann und Campe 2019 erschienenen Buches, aber auch mit Blick auf die Kunstfreiheit in unserer Gesellschaft. Der Hamburger Senator für Kultur und Medien hielt ein flammendes Plädoyer gegen jede Form der Einflussnahme auf jede Spielart der Kunst und berichtete über seine zunehmende  Sorge, wie beispielsweise die AfD mit Blick auf die Internationalität von Ballett-Compagnien sich für deutsche Ausdrucksformen in der Tanzszene einsetze. Gefahr aber auch von ganz links, wo zunehmend „Cancel Culture“- Debatten die Diskussionen bestimmen. Gerade beim Thema Identitätspolitik hatte Brosda mit der vor wenigen Tagen gewählten, designierten Saarbrücker Kulturdezernentin Dr. Sabine Dengel eine brillante Gesprächspartnerin. Dengel, promovierte Politikwissenschaftlerin, hat in ihrer bisherigen Arbeit bei der Bundeszentrale für politische Bildung für die Verbindung zwischen politischer und kultureller Bildung eingesetzt, und sieht ähnlich wie Brosda gerade in den Spielstätten der Kultur Orte, um sich über Werte und Normen unserer Gesellschaft auseinanderzusetzen. „Kultur ist dabei nicht der Kitt, der unsere Gesellschaft zusammenhält,“ stellte Brosda unmißverständlich fest. Kunst hat uns den Spiegel vorzuhalten, unbequem zu sein und den Finger in die Wunde zu legen,“ so der Vorsitzende des Kulturforums der Sozialdemokratie auf Bundesebene. Welche Chancen er sehe, mit den Rechtsaußen dieser Gesellschaft zu diskutieren, wollte der Moderator des Abends, Dr. Burkhard Jellonnek wissen. Deren Wortführer, so Brosda, seien nach seinen Erfahrungen nicht am Dialog interessiert. So wollen unsere Gesellschaft nicht weiterentwickeln, sondern arbeiteten am Systemwechsel. Ein spannender 90-minütiger Abend, schneller rum als manches Fußballspiel!
 
Der Link zur Veranstaltung:  YouTube-Link zur Veranstaltung am 06.07.2021  
 
 
 
Neuigkeiten aus dem Netzwerk
 
Wie können wir die Kulturforen weiter aktivieren und möglicherweise verjüngen?
 
Eine Erfolgsgeschichte kommt aus dem Kulturforum Aachen und hat mit dem Thema unserer Diskussion zum virtuellen Jahrestreffen zu tun: Norbert Peters sitzt im Arbeitskreis Kultur der SPD-Faktion von Aachen. Bei der letzten Sitzung hat er einfach Julia Kasten, die Teilnehmerin der Jusos angesprochen, ob sie und ihre Jusos sich beim Kulturforum einbringen wollen.
Die Antwort war eindeutig: JA!  Die gesamten Jusos möchten sich einbringen. Die endgültige Entscheidung steht nach der Vorstandswahl an, aber das wird reine Formsache sein.
Warum ging das so einfach? Norbert Peters ist davon überzeugt, dass die Diskussion mit den beiden Musikerinnen zu  "Musik als Leidenschaft und Broterwerb" dazu beigetragen hat, denn das war ein Thema, das (auch) junge Leute angeht!  
 
Julia Kasten  ist 25 Jahre alt, hat Kunstgeschichte studiert und studiert jetzt politische Wissenschaften in Aachen. Sie ist ein großes Talent für die Aachener SPD Fraktion (O-Ton Norbert Peters), sitzt im Kulturausschuss, außerdem ist sie in einem Verein für das Mönchengladbacher Museum aktiv.
 
Herzlich willkommen beim Kulturforum der Sozialdemokratie, Julia!
 

Wer kann ähnliche Geschichten erzählen?  Ich bin sehr daran interessiert und mache sie für alle zugänglich. Das hebt die Laune doch ungemein.
Julia Kasten, Foto von Jana Bauch
 
Neues vom Kulturforum der Sozialdemokratie im Münsterland

Die Website hat eine neues Erscheinungsbild, sieht aufgeräumt und nach SPD aus.
Peter Amadeus Schneider hat die Kandidatinnen und Kandidaten in den sechs Münsterland-Wahlkreisen für die bevorstehende Bundestagswahl gebeten, ihm ein kurzes Statement "Kultur" zu schicken. Das erste ist schon da - Ihr findet es auf der neuen Hompage:
www.kulturforum-msl.de
 
Neues vom Kulturforum Sachsen-Anhalt
 
Manuela Lück ist aktuell dabei das Kulturforum neu zu beleben. Die SPD-Landtagsfraktion plant eine Veranstaltung für den Herbst.
Übrigens: Wer Hilfe bei Veranstaltungen braucht, kann sich natürlich an uns wenden. Auf jeden Fall können wir gemeinsam überlegen, einen Termin mit Carsten Brosda vereinbaren und manchmal geht auch mehr … Der Kontakt in Berlin: Gerlach@ask-berlin.de
 
Für Berliner und Berlin-Besucher 
 
Das Willy-Brandt-Haus ist wieder regulär für Besucher:innen geöffnet (Dienstag bis Sonntag ,jeweils von 12-18 Uhr).
Informationen über die laufenden Ausstellungen finden sich auf der Website
 
 
Bitte abonniert den vorwärts-Youtube-Kanal! vorwärts 1876 - YouTube
 


 Katharina Gerlach und Dr. Klaus-Jürgen Scherer

Geschäftsführung – Kulturforum der Sozialdemokratie
kultur@kulturforum-spd.de
Telefon: 030/7407 316-73
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